Sommerferien

Dienstag, 9. Juni 2009

Klassenlehrer sein

Dienstag, 30. Juni 2009

Das Buch “Fundgrube Klassenlehrer” ist bestellt, das Logbuch der GEW habe ich schon durchgeblättert, das Jahresheft “Erziehen – Klassen leiten” liegt aufgeschlagen vor mir.

Doch genauso informativ sind die Internetquellen zum Thema “Klassenlehrer”:

  • Der Klett-Verlag bietet ein dreiseitiges übersichtliches Infoblatt an.
  • Ausführliche Listen für die ersten Tage gibt es vom Sonderschulseminar Stuttgart (genauso gut für Sek I / Sek II geeignet); besonders gut für diejenigen, die auch ganz neu an der Schule sind (wie ich ;-) )
  • Eine Zusammenstellung von Materialien und Ideen
  • Eine Liste der Aufgaben und Pflichten in Niedersachsen (überhaupt die wohl wichtigste Seite für Berufsanfänger in Niedersachsen, hier sind auch die wichtigsten Gesetze und Vorschriften aufgelistet!)

Wer hat weitere Tipps?


Das erste Mal… Klassenlehrerin?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Im nächsten Schuljahr: Neu an der Schule und gleich Klassenlehrerin. Die feste Stelle hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. So mit reinwachsen in das System und so. Jetzt schießen mir einfach so viele Gedanken durch den Kopf.

Panik.
Neugier.
Chaos.
Neubeginn.
Unruhe.
Telefongespräche.
Kennenlernen.
Verantwortung.
Ansprechpartner.
Dirigent.
Sekretär.
Keine Zeit.
Mehr Zeit mit der Klasse?
Meine Klasse.
Sorgen.
Was machen die anderen Klassenlehrer?
Was werden die Eltern sagen?
Führungskompetenz?
Wie wird mein Klassenraum aussehen?
Kann ich ihn gestalten, ohne dass durch Vandalismus alles zerstört wird?
Mappen.
Viele Mappen.
Und Listen.
Und Namen.
Sehr viele Namen.
Umzug.
Methodentage.
Der erste Ausflug.
Pädagogische Ziele?
Hilfe!
Planung.
Jetzt.
Sofort.
Aber noch normaler Unterricht.
Bin irgendwo zwischen alter und neuer Schule.
Da stehen noch Konferenzen an.
Achja, Konferenzen!
Und andere Termine.
Die Schüler kennen sich.
Ich kenne sie nicht.
und in der Schule kenne ich mich nicht aus.
Dafür aber schon etwas im Ort, und vor allem in der nächsten Stadt!
Was für Ausflüge werde ich durchführen?
Werde ich einen zweiten Begleiter haben?
Hoffentlich.
Klettergarten wäre was.
Sollte ich jetzt schon planen?
Oder erst in den Ferien?
Besser Ferien, dann bekomme ich auch ne Klassenliste.
Tief durchatmen!
Und Ruhe bewahren.

Die ersten Gedanken sind notiert.
Ich schau später nochmal drauf.

Bin weg, Tee trinken.


Technopedia

Mittwoch, 24. Juni 2009

tecnopedia bringt die Praxis in die Schule

praxisorientierte Experimente für den Unterricht
Lehrmaterialien für Technik und Naturwissenschaften
Science Center, Technikmuseen, Schülerlabore
Wissenswertes in Print, Hörfunk und TV
Technikberufe, Technikbilder und Technikkarrieren
MINT-Angebote aus Ihrer Region

tecnopedia ist das Mitmach-Angebot Ihrer IHK für Unternehmer, für Schüler, Lehrer und Eltern, für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

http://www.tecnopedia.de/


Muffins

Sonntag, 21. Juni 2009

Gerade backe ich. Muffins. Nach amerikanischem Originalrezept, wenn man der Website zu amerikanischen Rezepten Glauben schenken darf. Das Rezept für Muffins habe ich schon vor Jahren (die Datei nennt 2002 als Datum) entdeckt und lieben gelernt (nicht nur ich bin begeistert!). Heute stelle ich fest, dass sich das Rezept seitdem leicht verändert hat. Nur noch die halbe Menge Zucker, statt zwei Eiern nur noch eins, und die Milch habe ich selbst schon durch Buttermilch ersetzt. Maismehl habe ich nie verwendet, die Menge ging dann mit in das normale Mehl ein. Und da Heidelbeeren nur saisonal zur Verfügung stehen, behelfe ich mich gerne mit Smarties. M&Ms habe ich auch irgendwann mal ausprobiert, das war aber nix, denn die Schokodrops waren richtig klebrig. Smarties sind daher besser geeignet. Die nehme ich dann auch während der Bickbeerensaison.

Soll ich jetzt eigentlich nach altem oder nach neuem Originalrezept backen? Ach, die erste Portion ist gerade fertig geworden. Ich werde beim Essen des ersten warmen Muffins mal über das Rezept nachdenken.


Werbung

Sonntag, 21. Juni 2009

Bei Ads of the World findet man sehr durchdachte und nicht nur nervige Werbeplakate und Werbespots.

Besonders gefallen haben mir
ein Plakat zum Thema AIDS   und
ein Spot über die Reporter ohne Grenzen

Für den Unterrichtseinsatz kann ich mir das Spielzeugplakat oder das Plakat zum Imagine R-Ticket vorstellen.

Zu Alkohol passen gut der Cocktail und das Plakat der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales.


Buchstabiersongs

Freitag, 19. Juni 2009

Methodenkoffer

Sonntag, 14. Juni 2009

Methodensammlungen kenne ich vor allem von Klippert und Mattes.

Nun habe ich aber noch zwei ausführlich kommentierte Sammlungen von Methoden im Internet gefunden:

http://www.learn-line.nrw.de/angebote/methodensammlung/
Die Kartei kenne ich aus meinen Modulen. Sehr nützlich finde ich hier die Übersicht, welche Methoden wofür geeignet sind.

http://www.verbraucherbildung.de/projekt01/d/www.verbraucherbildung.de/methodenkoffer/index.html
Für viele Methoden gibt es Vorschläge zu geeigneten Themen. Diese richten sich zwar her an gesellschaftswissenftliche Fächer, dennoch gibt es hier viele Ideen, die auch in anderern Fächern umgesetzt werden können.

Edit: Unter http://methodenpool.uni-koeln.de/uebersicht.html  gibts ebenfalls viele Methoden. (via Twitter)


Das STOP-Schild auf Seite 127

Dienstag, 9. Juni 2009

Bei heise.de bin ich auf eine spannende Diskussion gestoßen. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger plant, die Schulbücher digital bereitzustellen, um Kosten zu sparen.

Für mich klingt dieser Vorschlag zunächst ganz vernünftig. Die Schulbücher können schnell aktualisiert werden (nicht nur alle 6 Jahre) und Fehler in den Aufgaben können schneller ausgebessert werden. Zudem können die Verlage über Links auf andere Seiten verweisen oder multimediale Texte gestalten. Außerdem erleichtert ein Netbook den Rucksack des Schülers ungemein.

Jedoch sollte man die Nachteile nicht außer acht lassen. Ein Netbook braucht immer Strom (”Frau P., ich habe mein Buch vergessen.” wird zukünftig ersetzt durch “Frau P., ich habe mein Netbook vergessen / mein Akku ist leer.”). Der Schüler muss zunächst ein Netbook haben, die sind ja nicht ganz billig zu haben. Und dann sind die Texte sehr schnell veränderbar, was ich mir bei Geschichtsbüchern nicht unbedingt positiv vorstelle (statt Bücherverbrennung gibts die Datenlöschung oder das STOP-Schild auf Seite 127).

Was meint ihr? Sollten Schulbücher künftig in digitaler Form vorliegen?


Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse

Sonntag, 24. Mai 2009

Wenn jemand ein Buch auf deutsch schreibt, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, so wird der Text üblicherweise so korrigiert, dass bei der Veröffentlichung des Buches keine Grammatik-, Rechtschreib- oder sonstige Fehler darin enthalten sind.

Bei diesem Buch ist das anders. Nathalie Licard kennt man als die Französin aus der ‘arald Schmidt Show. In diesem Buch erzählt sie mit ihrem charmanten Accent, wie sie nach Deutschland kam, hier die deutsche Sprache erlernte und Freunde und Arbeit fand. Sie berichtet von Fehlern, die sie in der deutschen Sprache begeht, aber auch, wie sie versucht, diese zu umschiffen. Sie vergleicht die deutsche und die französische Sprache, versucht Wörter in die jeweils andere Sprache zu übertragen. Wo ihr dies nicht gelingt, kreiert sie einfach ein neues Wort.

Dieses Buch zeigt einen heiteren Zugang zum Fremdsprachenlernen. Vor allem, weil es nicht in korrektem Deutsch geschrieben, sondern nur vorsichtig überarbeitet ist, so dass Grammatikfehler und falsche Syntax regelmäßig auftauchen. Man merkt es diesem Buch an, dass es der Stil ist, in dem die Autorin tatsächlich denkt. Und man versteht sie trotzdem! Daher ist dieses Buch besonders geeignet, um über das Fremdsprachenlernen einmal nachzudenken. Es gibt denjenigen Hoffnung, die meinen, sie könnten niemals eine Fremdsprache richtig sprechen. Denn Fehler dürfen gemacht werden, Fehler gehören zum Lernen dazu, aber sprachliche Korrektheit ist nicht das Wichtigste beim Sprechen.

Und so ganz nebenbei erhält man einen Blick hinter die Kulissen der ‘arald Schmidt Show und der Filmfestspiele in Cannes.

Nathalie Licard. Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse: Eine Französin in Deutschland. Kiepenheuer & Witsch 2008.
172 Seiten
ca. 8 Euro  (amazon.de)