Keine Idee für eine Stunde? Oder für eine besondere methodische Abwechslung? Der Differentiator kann helfen, das Passende zu finden.
Online-Umfrage: „Cyber-Mobbing unter Jugendlichen“
Sonntag, 15. November 2009Mein Name ist Tamara Specht und ich schreibe im Moment meine Masterarbeit zum Thema „Cyber-Mobbing unter Jugendlichen“ bei Prof. Dr. Gabi Reinmann an der Professur für Medienpädagogik (Institut für Medien und Bildungstechnologie) der Universität Augsburg. Mein Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu diesem sehr aktuellen Thema zu gewinnen. Neben der Auftretenshäufigkeit von Cyber-Mobbing in Deutschland möchte ich vor allem ermitteln, inwiefern Jugendliche sowie Eltern und LehrerInnen das Thema unterschiedlich wahrnehmen bzw. einschätzen. Daher führe ich im Rahmen meiner Masterarbeit nicht nur eine Online-Befragung unter Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren, sondern auch unter Lehrerinnen und Lehrern, die Schüler in diesem Alter unterrichten, sowie Eltern, die Kinder in diesem Alter haben, durch.
Weitere Informationen zu meiner Masterarbeit finden Sie übrigens in meinem Blog: http://blogorette.de/
Hier die wichtigsten Links. Bitte leitet sie weiter.
* Umfrage unter Jugendlichen*
Neue Werkzeuge
Mittwoch, 21. Oktober 2009Woran erkennt ihr, ob ihr eine bestimmte Software oder ein besonderes Tool wirklich haben wollt? Mal angenommen, Peter09 schickt mir über Twitter einen Link mit dem Hinweis auf ein ganz brauchbares Werkzeug. Ich denke mir dann, ohja, der Titel klingt vielversprechend, das könnte ich auch ausprobieren. Dann besuche ich die Website, also ich klicke auf den angebotenen Link. Dort steht nichts weiter als ein kurzer Text mit den Vorzügen (gut!), ein Link, über den man installiert (selbstverständlich!) – und ein Video. Problem: ich möchte einen schnellen Überblick über die Funktionen und über das Aussehen der Benutzeroberfläche (bin schließlich eine Frau!) erhalten. Das heißt für mich: ein Klick, ein schnelles Scrollen, und zwei Sekunden später kann ich schon sagen, ob ich das haben will oder nicht. Aber da ist nun dieses Video. Eigentlich ganz nett, da wird mit der Maus zum Menü gefahren, da werden Klicks ausprobiert (alles das, was ich auch machen will!), das hilft mir aber nicht für einen schnellen Überblick! Stattdessen muss ich mir nun ein dreiminütiges Video anschauen, das immer wieder hakt, mir auf englisch etwas anhören, worauf ich gerade keine Lust hab (ich will gerade entspannen und keine English Comprehension – ich mag Englisch, aber manchmal möchte ich es mir auch einfach nur leicht machen), und außerdem ist die Stimme auch nicht gerade von großer Abwechslung geprägt. Kurz, es ist mir viel zu umständlich. Also erhalte ich keine Informationen, und infolgedessen installiere ich nichts. Schade, wenn es wirklich ein gutes Tool ist. Aber „anwendungsfreundlich“ beginnt für mich nun mal schon bei der Präsentation. Genug genörgelt. Zurück zum Schreibtisch.

Vokabelblog-Theorie
Dienstag, 13. Oktober 2009http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/288125.PDF S.82 Vokabelblogs
Ein Vokabelblog stellt eine gute Möglichkeit dar, innovative Methoden der Wortschatzarbeit umzusetzen:
• Visuelle Unterstützung ist für das Vokabellernen von großer Wichtigkeit. In einem Weblog können Bilder und Fotos auf sehr einfache Weise hochgeladen werden.
• Durch den Tagebuchcharakter werden die Lernenden dazu motiviert, Vokabel nicht nur zusammen mit einer Übersetzung oder Definition aufzulisten, sondern auch eine kleine persönliche Geschichte dazuzuschreiben, z.B. in welchem Kontext sie auf dieses Wort/ diesen Ausdruck gestoßen sind. Auch dadurch wird das Merken gefördert.
• Durch die Kalender- bzw. Archivfunktion (ältere Beiträge werden für gewöhnlich nach dem Monat des Erstelldatums geordnet) kann eine strukturierte Vokabelarbeit erleichtert werden. Beispiel: Im Monat Dezember wird das Wortfeld „Weihnachten“ erarbeitet, im Jänner das Wortfeld „Wintersportarten“, im Februar „Karneval“ usw…
• Alle Lernenden haben Zugriff auf das Vokabelblog ihrer Kollegen, sie lernen voneinander – vor allem dann, wenn sie aufgefordert werden, mittels der Kommentarfunktion einen Beispielsatz zu Einträgen der Kollegen zu verfassen oder einen Eintrag zu ergänzen.
• Die Lernenden setzen sich intensiver mit den neuen Wortformen auseinander, da sie bemüht sind, die Einträge so attraktiv wie möglich zu gestalten – schließlich werden sie ja von den anderen Lernenden gelesen.
• Da Weblogs per se oft aktualisiert werden müssen, wird die regelmäßige Arbeit an der Lexik sichergestellt. Im Allgemeinen neigen Lernende dazu, Vokabel gebündelt und kurz vor den Prüfungen zu lernen. Durch das Weblog werden sie gewissermaßen „gezwungen“, Vokabel in kleinen Mengen, dafür aber regelmäßig zu lernen. Ein weiterer Vorteil ist, dass den Lernenden beim Hinzufügen eines neuen Vokabels automatisch, ohne sich darüber bewusst zu sein, die zuletzt erstellten Einträge wieder in Erinnerung gerufen werden.

Vokabelblog
Donnerstag, 24. September 2009Heute haben meinen Kleinen in Französisch wieder einen Vokabeltest geschrieben. Nun frage ich darin nicht nur einzelne Wörter ab, sondern auch ganze Sätze. Gerade mit den Verben tun sie sich aber immer noch schwer. Auch möchte ich, dass sie selbstständig Sätze bilden. Deswegen lautete die zweite Aufgabe, zusätzlich zur Übersetzung einiger Fragen auch passende Antworten zu schreiben. Doch wie kann ich Wortschatzarbeit regelmäßig in den Unterricht einbauen? Am liebsten wäre es, wenn ich sicher wäre, dass die Vokabeln nicht nur für den nächsten Vokabeltest, sondern regelmäßig gelernt werden. Eine Einführung in den Karteikasten hatten wir schon zu Beginn des Schuljahres, und die Karteikarten kontrolliere ich regelmäßig.
Nun kam mir die Idee, einen Blog nur für meinen Französischkurs einzurichten, in dem ich einige neue Vokabeln vorstelle, die im Unterricht eingeführt worden sind und zu denen die Schüler nun als Kommentar Sätze bilden sollen. Die können sie sich dann gegenseitig korrigieren. Das wiederum setzt voraus, dass die Antworten regelmäßig gelesen werden. Oder die Schüler sollen Wörter zu einem bestimmten Thema oder mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben aufzählen… Hat jemand so etwas schon mal gemacht und kann daher aus Erfahrung berichten? Machen alle Schüler da regelmäßig mit? Ist der Aufwand im Vergleich zu Wortschatzübungen im Unterricht angemessen?
Ich warte gespannt auf eure Hinweise und Ideen!

Falsche Diagramme
Donnerstag, 17. September 2009Gar nicht so einfach, absichtlich Diagramme zu fälschen: Da wird der Kugelschreiber fein säuberlich neben den Karolinien entlang gezogen, auf dass die Abweichung besonders deutlich wird. Die Nichtbeschriftung der Achsen erfordert besondere Aufmerksamkeit, sonst rutscht plötzlich noch die „Anzahl der Schüler“ durch. Die unterschiedliche Einteilung einer Achse muss konzentriert vorgenommen werden, um sich ja nicht zu verzählen. Nur das Vergessen der letzten Säule, das geschah aus Versehen.


Cheat Sheets
Mittwoch, 16. September 2009Gerade bin ich auf diese wunderbare Seite mit Postern zu Tastaturkürzeln für diverse Office-Programme gestoßen. Spickzettel sind ja manchmal kunstvoll gestaltet. Aber diese cheat sheets würden sich wirklich gut als Plakat in meiner PC-Ecke machen…

Mein neuer Taschenrechner
Freitag, 21. August 2009In Niedersachsen ist der graphikfähige Taschenrechner verpflichtend. Heute halte ich so ein Gerät zum ersten Mal in der Hand. Es ist der TI-84 Plus. Nach einigen Versuchen mit Hilfe der Bedienungsanleitung bin ich zwar immer noch nicht überzeugt, dass das Gerät einfacher und vielseitiger als GeoGebra ist, aber dennoch wird es schon ganz nüzlich im Unterricht sein, wenn Laptop und Beamer nicht zur Hand sind. Meine 7. bekommt den auch bald, und da werde ich mir zu der TR-Einführung, die ich vor einem Jahr mit einem anderen TR gemacht habe, gerätespezifisch Gedanken machen müssen. Hilfe sehe ich in den Arbeitsblättern zur Einarbeitung und in der Unterrichtsmaterialien-Datensammlung von TI selbst.

Wieder zurück!
Dienstag, 4. August 2009Frau Peters meldet sich zurück aus der Internetlosen Zeit. Hilfe, war das ungewohnt. Aber zu tun gabs genug. Ich bin nämlich umgezogen. Da ich eine Stelle in Niedersachsen angetreten habe, war der Umzug von der nördlichen Seite der Elbe auf das Gebiet südlich der Elbe notwendig geworden (jeder, der einmal Montag morgens vorm Elbtunnel stand, weiß, wovon ich rede). Die Wohnung vergrößerte sich, und damit auch mein Büro. Leider verlief unser Umzug schneller als der Telefonanschluss, und so musste ich eine Woche ohne auskommen.
Inzwischen bin ich also nicht mehr Referendarin, sondern Junglehrerin. Ich übernehme eine 7. Klasse als Klassenlehrerin und bin schon sehr aufgeregt. Morgen werde ich mein neues Kollegium kennenlernen, denn da findet eine Konferenz statt. Und übermorgen sind meine (diesmal definitiv viel zu kurzen) Ferien zu Ende und ich stehe das erste Mal vor meiner Klasse, vor einer ganzen Reihe völlig unbekannter Gesichter. Mein Pensum erhöht sich um 150%, das werde ich aber erst so richtig in zwei Wochen spüren, denn die erste halbe Woche zählt nicht, und in der Woche darauf finden Projekte statt.
Während meiner Internetabstinenz habe ich das hiesige Fernsehprogrammangebot durchforstet. Und tatsächlich, ich kann wieder TV5 tagsüber sehen! In meiner SH-Zeit konnte ich das nur ab 20 Uhr empfangen. Aber nun habe ich eine wunderbare Sendung entdeckt, die sich mit interkulturellen Themen befasst. „Pure laine“ handelt von Dominic, einem haitianischen Immigranten in Québec, der sich immer wieder unterschiedliche Fragen zum Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Québec stellt. So wird er von einer Klasse wegen seiner Hautfarbe mit Schimpwörtern bombardiert, die er eins nach dem andern aber widerlegt. Dabei sieht die vorbeikommende Schulleiterin diese Wörter an der Tafel und weist ihn darauf hin, dass die Schüler solche Wörter auf keinen Fall sagen dürfen. Auf seine Frage, wie sie ihn denn bezeichnen würde, verwendest sie offensichtlich fadenscheinige Begriffe, die zeigen, wie peinlich berührt sie durch diese Frage ist. Dies erzählt Dominic mit einer Mischung aus Amusement und Nachdenklichkeit, mit erfundenen Geschichten über die beste Freundin seiner Frau oder seinen Arzt, den er zum Hausmeister umdichtet. Man erfährt über besondere Eigenarten der Kanadier, den Umgang mit dem typischen Winter, Vorurteile gegenüber Anderen, die diese sogar bestätigen wollen. Für Schüler ist die Serie leider nur bedingt geeignet. Das liegt aber nicht an den Themen, sondern an dem kanadischen Akzent, der wirklich sehr gewöhnungsbedüftig ist. Der haitianische Dialekt Dominics ist dagegen sehr gut zu verstehen. Aber zum Glück gibt es auch französische Untertitel, so dass der Inhalt nicht schwer zu verstehen ist.
Trotzdem bin ich froh, e-mails, Foren und feeds endlich wieder lesen zu können. Und zu dieser Lektüre kehre ich nun wieder zurück.

Wolfram Alpha
Sonntag, 12. Juli 2009Making the world’s knowledge computable
Today’s Wolfram Alpha is the first step in an ambitious, long-term project to make all systematic knowledge immediately computable by anyone. Enter your question or calculation, and Wolfram Alpha uses its built-in algorithms and a growing collection of data to compute the answer.
Verfasst von ixsi
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