Bin gerade auf diese wundervolle Aufnahme der Habanera aus Carmen gestoßen. Wie sie kokettiert und mit ihrer Stimme spielt – einfach unglaublich gut!
Teresa BERGANZA sings Habanera from Carmen
Bin gerade auf diese wundervolle Aufnahme der Habanera aus Carmen gestoßen. Wie sie kokettiert und mit ihrer Stimme spielt – einfach unglaublich gut!
Teresa BERGANZA sings Habanera from Carmen
Das komplette Karambolage-Archiv. Alle Sendungen zum Nachlesen und stundenlangen Stöbern. Genau das richtige für diese Jahreszeit!
Weil es irgendwie zu meiner 1. Staatsexamensarbeit passt:
L’ emploi du pronom indéfini…
« Il était une fois quatre individus qu’on appelait
Tout le monde – Quelqu’un – Chacun - et Personne.
Il y avait un important travail à faire,
Et on a demandé à Tout le monde de le faire.
Tout le monde était persuadé que Quelqu’un le ferait.
Chacun pouvait l’avoir fait, mais en réalité Personne ne le fit.
Quelqu’un se fâcha car c’était le travail de Tout le monde !
Tout le monde pensa que Chacun pouvait le faire
Et Personne ne doutait que Quelqu’un le ferait…
En fin de compte, Tout le monde fit des reproches à Chacun
Parce que Personne n’avait fait ce que Quelqu’un aurait pu faire.
*** MORALITÉ ***Sans vouloir le reprocher à Tout le monde,
Il serait bon que Chacun
Fasse ce qu’il doit sans nourrir l’espoir
Que Quelqu’un le fera à sa place…
Car l’expérience montre que
Là où on attend Quelqu’un,
Généralement on ne trouve Personne !Quelle: mots_passion
Und hier eine englische Version:
THE MANAGEMENT PROCESS
There’s a story told about four people named : Everybody, Somebody, Anybody and Nobody.
There was an important job to do and Everybody was sure that Somebody would do it. Anybody could have done it, but Nobody did it. Somebody got angry about that, because it was Everybody’s job. Everybody thought Anybody could do it, but Nobody realised that Everybody wouldn’t do it. It ended up that Everybody blamed Somebody when Nobody did what Anybody could have done !
Irgendwie muss ich gerade an einen Kinderwitz denken: „Keiner hat mir auf den Kopf gespuckt und Niemand hat es gesehen!“ Von Nochmal und Nochmal-Nochmal, die auf einem Baum saßen, erzähl ich lieber nichts…

Richtige Vokabelblogs zu finden stellte sich schwieriger heraus als ich dachte. Wahrscheinlich werden diese, wenn sie an Schulen erarbeitet werden, nicht öffentlich zugänglich gemacht. Ich kann das durchaus verstehen, dadurch fühlen sich die Schüler geschützt und können unbeobachtet (außer von ihrem Kurs) Fehler begehen und korrigieren. Leider habe ich auch keine fertigen bzw. abgeschlossenen Schüler-Vokabelblogs gefunden, so dass ich auf diese unvollständige und manchmal über dem Niveau eines Sek-I-Schüler stehende Liste verweisen kann:
French Word-A-Day Ein französisches Wort mit Bild und längerem Text wird auf englisch erklärt. Allerdings auch mit viel Werbung dazwischen.
Wordnik Ein englisches Wort wird auf englisch erklärt. Viele Beispielsätze, sehr übersichtlich.
Le Mot Du Jour stellt jeden Tag ein französisches Wort vor und erklärt es auf französisch.
Ähnliches geschah bis 2008 auch bei diesem Mot du Jour-Blog, es wurde allerdings eingestellt.
Etwas ausführlicher erklärt Le Garde-mots auf französisch ein französisches Wort oder eine Idee.
Starten Sie Ihr tägliches Englisch lernen mit Paul Smith’s One-Word-A-Day (OWAD) und das vollkommen kostenlos!
An jedem Werktag erhalten Sie per E-Mail ein wichtiges englisches Wort oder eine englische Redewendung, die wir für Sie aus der internationalen Presse ausgewählt haben.
French Blog
Französische Grammatik und Vokabeln werden erklärt und mit einer kurzen Übung verbunden.
Unter French Word of the Day kann man sich ein französisches Wort anhören und auf englisch und französisch erklären lassen. Auch als Widget verwendbar.
Marmanisto schlägt für Englisch den Englisch-Blog vor:
Der Englisch-Blog liefert jeden Tag neue Erklärungen und Übungen rund um die englische Sprache.
Der tägliche 5-Minuten-Snack für zwischendurch. Perfekt für alle, die nebenbei ihr Englisch auffrischen und verbessern wollen
Zwei Blogs, die vor einigen Jahren begonnen, aber nicht weitergeführt wurden:
Vocabulary Blog Englische Sprache und Fremdwörter.
vocabularylists Englisch, kurz und übersichtlich

http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/288125.PDF S.82 Vokabelblogs
Ein Vokabelblog stellt eine gute Möglichkeit dar, innovative Methoden der Wortschatzarbeit umzusetzen:
• Visuelle Unterstützung ist für das Vokabellernen von großer Wichtigkeit. In einem Weblog können Bilder und Fotos auf sehr einfache Weise hochgeladen werden.
• Durch den Tagebuchcharakter werden die Lernenden dazu motiviert, Vokabel nicht nur zusammen mit einer Übersetzung oder Definition aufzulisten, sondern auch eine kleine persönliche Geschichte dazuzuschreiben, z.B. in welchem Kontext sie auf dieses Wort/ diesen Ausdruck gestoßen sind. Auch dadurch wird das Merken gefördert.
• Durch die Kalender- bzw. Archivfunktion (ältere Beiträge werden für gewöhnlich nach dem Monat des Erstelldatums geordnet) kann eine strukturierte Vokabelarbeit erleichtert werden. Beispiel: Im Monat Dezember wird das Wortfeld „Weihnachten“ erarbeitet, im Jänner das Wortfeld „Wintersportarten“, im Februar „Karneval“ usw…
• Alle Lernenden haben Zugriff auf das Vokabelblog ihrer Kollegen, sie lernen voneinander – vor allem dann, wenn sie aufgefordert werden, mittels der Kommentarfunktion einen Beispielsatz zu Einträgen der Kollegen zu verfassen oder einen Eintrag zu ergänzen.
• Die Lernenden setzen sich intensiver mit den neuen Wortformen auseinander, da sie bemüht sind, die Einträge so attraktiv wie möglich zu gestalten – schließlich werden sie ja von den anderen Lernenden gelesen.
• Da Weblogs per se oft aktualisiert werden müssen, wird die regelmäßige Arbeit an der Lexik sichergestellt. Im Allgemeinen neigen Lernende dazu, Vokabel gebündelt und kurz vor den Prüfungen zu lernen. Durch das Weblog werden sie gewissermaßen „gezwungen“, Vokabel in kleinen Mengen, dafür aber regelmäßig zu lernen. Ein weiterer Vorteil ist, dass den Lernenden beim Hinzufügen eines neuen Vokabels automatisch, ohne sich darüber bewusst zu sein, die zuletzt erstellten Einträge wieder in Erinnerung gerufen werden.

Ich hab ein neues Blog eingerichtet, in dem ich französische Wörter sammle und erkläre. Dadurch erwarte ich, dass ich diese Wörter besser lernen kann (LdL lässt grüßen!). Dies möchte ich später gerne mit einer Klasse ausprobieren. Dafür muss ich aber einige Formate selbst ausprobiert und die Durchführbarkeit (vor allem das regelmäßige Posten) getestet haben, damit ich einen solchen Blog sinnvoll im Unterricht nutzen kann.
Im Moment lese ich „Le voyage d’Hector“, daher stammen die aktuellen Vokabeln aus diesem Buch.
Wer kennt andere Vokabelblogs? Am besten wären Blogs zu französischem Wortschatz. Aber für Beispiele zum Format bin ich auch an anderssprachigen Vokabelblogs interessiert.

Heute haben meinen Kleinen in Französisch wieder einen Vokabeltest geschrieben. Nun frage ich darin nicht nur einzelne Wörter ab, sondern auch ganze Sätze. Gerade mit den Verben tun sie sich aber immer noch schwer. Auch möchte ich, dass sie selbstständig Sätze bilden. Deswegen lautete die zweite Aufgabe, zusätzlich zur Übersetzung einiger Fragen auch passende Antworten zu schreiben. Doch wie kann ich Wortschatzarbeit regelmäßig in den Unterricht einbauen? Am liebsten wäre es, wenn ich sicher wäre, dass die Vokabeln nicht nur für den nächsten Vokabeltest, sondern regelmäßig gelernt werden. Eine Einführung in den Karteikasten hatten wir schon zu Beginn des Schuljahres, und die Karteikarten kontrolliere ich regelmäßig.
Nun kam mir die Idee, einen Blog nur für meinen Französischkurs einzurichten, in dem ich einige neue Vokabeln vorstelle, die im Unterricht eingeführt worden sind und zu denen die Schüler nun als Kommentar Sätze bilden sollen. Die können sie sich dann gegenseitig korrigieren. Das wiederum setzt voraus, dass die Antworten regelmäßig gelesen werden. Oder die Schüler sollen Wörter zu einem bestimmten Thema oder mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben aufzählen… Hat jemand so etwas schon mal gemacht und kann daher aus Erfahrung berichten? Machen alle Schüler da regelmäßig mit? Ist der Aufwand im Vergleich zu Wortschatzübungen im Unterricht angemessen?
Ich warte gespannt auf eure Hinweise und Ideen!

Frau Peters meldet sich zurück aus der Internetlosen Zeit. Hilfe, war das ungewohnt. Aber zu tun gabs genug. Ich bin nämlich umgezogen. Da ich eine Stelle in Niedersachsen angetreten habe, war der Umzug von der nördlichen Seite der Elbe auf das Gebiet südlich der Elbe notwendig geworden (jeder, der einmal Montag morgens vorm Elbtunnel stand, weiß, wovon ich rede). Die Wohnung vergrößerte sich, und damit auch mein Büro. Leider verlief unser Umzug schneller als der Telefonanschluss, und so musste ich eine Woche ohne auskommen.
Inzwischen bin ich also nicht mehr Referendarin, sondern Junglehrerin. Ich übernehme eine 7. Klasse als Klassenlehrerin und bin schon sehr aufgeregt. Morgen werde ich mein neues Kollegium kennenlernen, denn da findet eine Konferenz statt. Und übermorgen sind meine (diesmal definitiv viel zu kurzen) Ferien zu Ende und ich stehe das erste Mal vor meiner Klasse, vor einer ganzen Reihe völlig unbekannter Gesichter. Mein Pensum erhöht sich um 150%, das werde ich aber erst so richtig in zwei Wochen spüren, denn die erste halbe Woche zählt nicht, und in der Woche darauf finden Projekte statt.
Während meiner Internetabstinenz habe ich das hiesige Fernsehprogrammangebot durchforstet. Und tatsächlich, ich kann wieder TV5 tagsüber sehen! In meiner SH-Zeit konnte ich das nur ab 20 Uhr empfangen. Aber nun habe ich eine wunderbare Sendung entdeckt, die sich mit interkulturellen Themen befasst. „Pure laine“ handelt von Dominic, einem haitianischen Immigranten in Québec, der sich immer wieder unterschiedliche Fragen zum Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Québec stellt. So wird er von einer Klasse wegen seiner Hautfarbe mit Schimpwörtern bombardiert, die er eins nach dem andern aber widerlegt. Dabei sieht die vorbeikommende Schulleiterin diese Wörter an der Tafel und weist ihn darauf hin, dass die Schüler solche Wörter auf keinen Fall sagen dürfen. Auf seine Frage, wie sie ihn denn bezeichnen würde, verwendest sie offensichtlich fadenscheinige Begriffe, die zeigen, wie peinlich berührt sie durch diese Frage ist. Dies erzählt Dominic mit einer Mischung aus Amusement und Nachdenklichkeit, mit erfundenen Geschichten über die beste Freundin seiner Frau oder seinen Arzt, den er zum Hausmeister umdichtet. Man erfährt über besondere Eigenarten der Kanadier, den Umgang mit dem typischen Winter, Vorurteile gegenüber Anderen, die diese sogar bestätigen wollen. Für Schüler ist die Serie leider nur bedingt geeignet. Das liegt aber nicht an den Themen, sondern an dem kanadischen Akzent, der wirklich sehr gewöhnungsbedüftig ist. Der haitianische Dialekt Dominics ist dagegen sehr gut zu verstehen. Aber zum Glück gibt es auch französische Untertitel, so dass der Inhalt nicht schwer zu verstehen ist.
Trotzdem bin ich froh, e-mails, Foren und feeds endlich wieder lesen zu können. Und zu dieser Lektüre kehre ich nun wieder zurück.

Bei Ads of the World findet man sehr durchdachte und nicht nur nervige Werbeplakate und Werbespots.
Besonders gefallen haben mir
ein Plakat zum Thema AIDS und
ein Spot über die Reporter ohne Grenzen
Für den Unterrichtseinsatz kann ich mir das Spielzeugplakat oder das Plakat zum Imagine R-Ticket vorstellen.
Zu Alkohol passen gut der Cocktail und das Plakat der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Wenn jemand ein Buch auf deutsch schreibt, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, so wird der Text üblicherweise so korrigiert, dass bei der Veröffentlichung des Buches keine Grammatik-, Rechtschreib- oder sonstige Fehler darin enthalten sind.
Bei diesem Buch ist das anders. Nathalie Licard kennt man als die Französin aus der ‘arald Schmidt Show. In diesem Buch erzählt sie mit ihrem charmanten Accent, wie sie nach Deutschland kam, hier die deutsche Sprache erlernte und Freunde und Arbeit fand. Sie berichtet von Fehlern, die sie in der deutschen Sprache begeht, aber auch, wie sie versucht, diese zu umschiffen. Sie vergleicht die deutsche und die französische Sprache, versucht Wörter in die jeweils andere Sprache zu übertragen. Wo ihr dies nicht gelingt, kreiert sie einfach ein neues Wort.
Dieses Buch zeigt einen heiteren Zugang zum Fremdsprachenlernen. Vor allem, weil es nicht in korrektem Deutsch geschrieben, sondern nur vorsichtig überarbeitet ist, so dass Grammatikfehler und falsche Syntax regelmäßig auftauchen. Man merkt es diesem Buch an, dass es der Stil ist, in dem die Autorin tatsächlich denkt. Und man versteht sie trotzdem! Daher ist dieses Buch besonders geeignet, um über das Fremdsprachenlernen einmal nachzudenken. Es gibt denjenigen Hoffnung, die meinen, sie könnten niemals eine Fremdsprache richtig sprechen. Denn Fehler dürfen gemacht werden, Fehler gehören zum Lernen dazu, aber sprachliche Korrektheit ist nicht das Wichtigste beim Sprechen.
Und so ganz nebenbei erhält man einen Blick hinter die Kulissen der ‘arald Schmidt Show und der Filmfestspiele in Cannes.
Nathalie Licard. Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse: Eine Französin in Deutschland. Kiepenheuer & Witsch 2008.
172 Seiten
ca. 8 Euro (amazon.de)