Lesen, Schreiben, Rechnen

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Ein Cartoon der GEW.


Klassenlehrer sein

Dienstag, 30. Juni 2009

Das Buch „Fundgrube Klassenlehrer“ ist bestellt, das Logbuch der GEW habe ich schon durchgeblättert, das Jahresheft „Erziehen – Klassen leiten“ liegt aufgeschlagen vor mir.

Doch genauso informativ sind die Internetquellen zum Thema „Klassenlehrer“:

  • Der Klett-Verlag bietet ein dreiseitiges übersichtliches Infoblatt an.
  • Ausführliche Listen für die ersten Tage gibt es vom Sonderschulseminar Stuttgart (genauso gut für Sek I / Sek II geeignet); besonders gut für diejenigen, die auch ganz neu an der Schule sind (wie ich ;-) )
  • Eine Zusammenstellung von Materialien und Ideen
  • Eine Liste der Aufgaben und Pflichten in Niedersachsen (überhaupt die wohl wichtigste Seite für Berufsanfänger in Niedersachsen, hier sind auch die wichtigsten Gesetze und Vorschriften aufgelistet!)

Wer hat weitere Tipps?


Das erste Mal… Klassenlehrerin?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Im nächsten Schuljahr: Neu an der Schule und gleich Klassenlehrerin. Die feste Stelle hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. So mit reinwachsen in das System und so. Jetzt schießen mir einfach so viele Gedanken durch den Kopf.

Panik.
Neugier.
Chaos.
Neubeginn.
Unruhe.
Telefongespräche.
Kennenlernen.
Verantwortung.
Ansprechpartner.
Dirigent.
Sekretär.
Keine Zeit.
Mehr Zeit mit der Klasse?
Meine Klasse.
Sorgen.
Was machen die anderen Klassenlehrer?
Was werden die Eltern sagen?
Führungskompetenz?
Wie wird mein Klassenraum aussehen?
Kann ich ihn gestalten, ohne dass durch Vandalismus alles zerstört wird?
Mappen.
Viele Mappen.
Und Listen.
Und Namen.
Sehr viele Namen.
Umzug.
Methodentage.
Der erste Ausflug.
Pädagogische Ziele?
Hilfe!
Planung.
Jetzt.
Sofort.
Aber noch normaler Unterricht.
Bin irgendwo zwischen alter und neuer Schule.
Da stehen noch Konferenzen an.
Achja, Konferenzen!
Und andere Termine.
Die Schüler kennen sich.
Ich kenne sie nicht.
und in der Schule kenne ich mich nicht aus.
Dafür aber schon etwas im Ort, und vor allem in der nächsten Stadt!
Was für Ausflüge werde ich durchführen?
Werde ich einen zweiten Begleiter haben?
Hoffentlich.
Klettergarten wäre was.
Sollte ich jetzt schon planen?
Oder erst in den Ferien?
Besser Ferien, dann bekomme ich auch ne Klassenliste.
Tief durchatmen!
Und Ruhe bewahren.

Die ersten Gedanken sind notiert.
Ich schau später nochmal drauf.

Bin weg, Tee trinken.


Werbung

Sonntag, 21. Juni 2009

Bei Ads of the World findet man sehr durchdachte und nicht nur nervige Werbeplakate und Werbespots.

Besonders gefallen haben mir
ein Plakat zum Thema AIDS   und
ein Spot über die Reporter ohne Grenzen

Für den Unterrichtseinsatz kann ich mir das Spielzeugplakat oder das Plakat zum Imagine R-Ticket vorstellen.

Zu Alkohol passen gut der Cocktail und das Plakat der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales.


Methodenkoffer

Sonntag, 14. Juni 2009

Methodensammlungen kenne ich vor allem von Klippert und Mattes.

Nun habe ich aber noch zwei ausführlich kommentierte Sammlungen von Methoden im Internet gefunden:

http://www.learn-line.nrw.de/angebote/methodensammlung/
Die Kartei kenne ich aus meinen Modulen. Sehr nützlich finde ich hier die Übersicht, welche Methoden wofür geeignet sind.

http://www.verbraucherbildung.de/projekt01/d/www.verbraucherbildung.de/methodenkoffer/index.html
Für viele Methoden gibt es Vorschläge zu geeigneten Themen. Diese richten sich zwar her an gesellschaftswissenftliche Fächer, dennoch gibt es hier viele Ideen, die auch in anderern Fächern umgesetzt werden können.

Edit: Unter http://methodenpool.uni-koeln.de/uebersicht.html  gibts ebenfalls viele Methoden. (via Twitter)


Das STOP-Schild auf Seite 127

Dienstag, 9. Juni 2009

Bei heise.de bin ich auf eine spannende Diskussion gestoßen. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger plant, die Schulbücher digital bereitzustellen, um Kosten zu sparen.

Für mich klingt dieser Vorschlag zunächst ganz vernünftig. Die Schulbücher können schnell aktualisiert werden (nicht nur alle 6 Jahre) und Fehler in den Aufgaben können schneller ausgebessert werden. Zudem können die Verlage über Links auf andere Seiten verweisen oder multimediale Texte gestalten. Außerdem erleichtert ein Netbook den Rucksack des Schülers ungemein.

Jedoch sollte man die Nachteile nicht außer acht lassen. Ein Netbook braucht immer Strom („Frau P., ich habe mein Buch vergessen.“ wird zukünftig ersetzt durch „Frau P., ich habe mein Netbook vergessen / mein Akku ist leer.“). Der Schüler muss zunächst ein Netbook haben, die sind ja nicht ganz billig zu haben. Und dann sind die Texte sehr schnell veränderbar, was ich mir bei Geschichtsbüchern nicht unbedingt positiv vorstelle (statt Bücherverbrennung gibts die Datenlöschung oder das STOP-Schild auf Seite 127).

Was meint ihr? Sollten Schulbücher künftig in digitaler Form vorliegen?


Videotutor

Freitag, 10. April 2009

Melanie vom Blog „Literatenmelu“ hat mich gebeten, das folgende bekannt zu geben, was ich hiermit gerne mache.

Hallo

ich hätte eine News-Anregung für Sie:

sofatutor – eine Videoplattform für Schüler und Studenten geht in die Testphase und vergibt 200 Testzugänge.

Als Videoplattform erklärt sich sofatutor am besten selbst im Video.
Link zu unserem Startseitenvideo: http://www.sofatutor.com/
Vimeo link zum embedden: http://vimeo.com/3518904

Über sofatutor:
Auf www.sofatutor.com können Schüler und Studenten ihr Wissen mit Hilfe von Lernvideos verbessern, für einen Bruchteil der Kosten, die für bisher bekannte Nachhilfe-Angebote anfallen.

In den kommenden Wochen wird es möglich sein, den gesamten Mathematik-Stoff der Klassen 7 bis 13 auf www.sofatutor.com (1500 Videos) zu lernen. Mittelfristig soll dort der gesamte Schulstoff, sowie der Stoff hochfrequenter Studiengänge (Jura, BWL, Medizin) abgebildet sein.

Durch Kurse haben Nutzer die Möglichkeit, die einzelnen Videos, in eine thematische Ordnung zu bringen. So kann z.B. ein Mathematiklehrer einen Kurs für seine Schüler zusammenstellen, der den Stoff für die nächste Klassenarbeit behandelt.

Um effektiv lernen zu können, bietet sofatutor verschiedene nützliche Funktionen. So ist es z.B. möglich das eigene Wissen nach jedem Video zu überprüfen, das Video zweidimensional zu bewerten oder Kommentare direkt im Video zu hinterlassen.

Die Videos werden von Produzenten wie Lehrern, Doktoranden oder Studenten gedreht. Die Videos werden daraufhin von einem pädagogischen Beirat geprüft und veröffentlicht. Sobald ein Video auf www.sofatutor.com öffentlich ist, verdient der Produzent daran. Die Einnahmen aus Monatsabonnements werden mit den Videoproduzenten, anteilig nach Video-Views geteilt.

Wir befinden uns gerade in einer kostenfreien, geschlossenen Beta-Phase und möchten 200 Einladungs-Codes für interessierte Tester freigeben. Diese Codes müssen auf der Startseite eingegeben werden, um zum Registrierungsprozess zu gelangen.

Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn sie auf unsere Aktion hinweisen würden.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen auch gern zur Verfügung

Viele Grüße

Melanie Unbekannt

Blog: www.literatenmelu.de

Wer wäre bereit, diesen Testzugang zu nutzen und dann einen Testbericht für „Schwamm drüber“ zu verfassen? Meldet euch bei mir, dann erhaltet ihr den Einladungscode von mir.


Les ados et la télé

Freitag, 23. Januar 2009

Während einer Suche zum Thema Jugendliche und Medien für den Französischunterricht bin ich auf die Seite von kazados gestoßen, auf der ein kostenloses Fernsehpogramm von Jugendlichen für Jugendliche angeboten wird. Man findet dort auch viele kurze Videoclips, die nach Themen sortiert sind.


Mathematik zum Anfassen

Sonntag, 14. September 2008

Eine Auswahl der Exponate aus dem Mathematikum des Herrn Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher gastiert vom 15.-28. September 2008 in der Uni Hamburg.

Das Ziel der Wanderausstellung ist das Experimentieren mit Mathematik und dies für Jung und Alt: Man legt Puzzles und grübelt über Knobelspiele. Man entdeckt den „goldenen Schnitt“ und spielt mit beim Kugelwettrennen. Die Ausstellung nimmt die Ängste vor der Mathematik und begeistert für die Beschäftigung mit mathematischen Problemen

Ich finde es sehr wichtig, dass Schüler erfahren, dass Mathematik nicht nur sprödes Termumformen ist, sondern ausgehend von praktischen Problemen nach Rechenverfahren und Verallgemeinerungen sucht, die Bilder aber nicht aus den Augen lässt. (Mein Lieblingsteilgebiet der Mathematik ist Geometrie, ergänzt mit Algebra – mit anderen Worten: Berechenbarkeit der Bilder, Anschaulichkeit der Formeln). Beutelspacher ist mir seit meinem 1. Semester an der Uni ein Begriff; ich wage sogar zu behaupten, dass ich ohne sein Buch „Lineare Algebra“ kuam das erste Semester überlebt hätte: was bei Gerd Fischer, „Lineare Algebra“ (man merkt, um welche Vorlesung es sich handelte) mathematisch präzise und knapp formuliert ist, wird bei Beutelspacher ausführlich und anschaulich erklärt. Wenn ich was bei Fischer, weil es zu knapp war, nicht verstand, brauchte ich nur bei Beutelspacher nachzulesen, um dann, wenn ich es endlich verstanden hatte, mit den Formulierungen von Fischer weiterzuarbeiten. Ich habe im Studium nur ein weiteres, so ausführlich geschriebenes Buch kennengelernt: Meyberg, „Algebra Band 1 und 2″.

Für Nichtmathematiker kann ich von Beutelspacher noch „In Mathe war ich immer schlecht“ empfehlen, eine Sammlung verständlich erklärter Probleme und Anekdoten aus dem Bereich der Mathematik. Mathestudenten lege ich besonders „Das ist o.B.d.A trivial“ ans Herz, weil darin der Umgang mit guten Formulierungen erklärt wird (ein Problem, das ich während meiner Tutorenzeit bei Studenten immer wieder feststellen musste).

Aber zurück zum Thema. Einen Ausflug mit meiner derzeitigen Matheklasse traue ich mir nicht zu. Eher mit meiner AG. Aber die muss sich erstmal wieder zusammenfinden. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit. Ich hoffe es.


Computerführerschein

Dienstag, 26. August 2008

Ein in 148 Ländern anerkanntes Zertifikat verspricht das DLGI mit dem Europäischen Computer Führerschein [sic!] (ECDL) zu vergeben. Mir scheint es etwas zu MS-Office-lastig (Word geht ja noch, aber Explorer und Outlook???), dennoch sind die Übungsaufgaben (welche auch Prüfungsaufgaben sein sollen) teilweise mehr als nur „Schreiben Sie ein X in die dritte Zeile.“