Sprintstudium Modul 2 – 3. Tag

Mittwoch, 18. April 2012

Heute wurde richtig viel gebastelt. Mit allen uns zur Verfügung stehenden Werkzeugen, Sensoren und Legosteinen. Dabei entstanden Einparkhilfen, Rasenmäherroboter und in meiner Gruppe ein Paketsortierband. Dabei entwickelten wir aber auch erste Stunden- und Projektentwürfe, die wir zu gegebener Zeit einsetzen können. Jedenfalls hatten wir danach eine realistischere Einschätzung für diese Projekte (unter 3 Doppelstunden läuft da eigentlich nichts). Danach gab es noch zwei Vorträge zur Leistungsmessung und zur Informatik in Klasse 10, danach wurden die BYOB-Projekte präsentiert gespielt. Mein BYOB-Projekt war ja Pong, und mein Text dazu findet sich hier. (Um mein BYOB-Pong spielen zu können, braucht man BYOB, ein kostenloses Programm.)


Sprintstudium Modul 2 – 2. Tag

Dienstag, 17. April 2012

Lernen muss weh tun! (Quelle unbekannt)

Heute wurde nach einer Einführung in die Algorithmik in der Sek I mit Robotern und den Boards gearbeitet gelernt mit viel Spaß ausprobiert. Roboter wurden gegen die Wand gefahren, mit den Sensoren von LEGO WeDo und des Picoboards Autorennen und ein Lochstreifenleser programmiert und die Möglichkeiten der Elektronisierung eines Wohnhauses diskutiert. Dann ging es wieder in die Theorie. Schließlich ist das Oberthema dieses Moduls “Informatikdidaktik in der Sek I”. Also gab es zunächst eine Übersicht über einige Informatikdidaktiker und ihre Thesen und danach eine Zusammenfassung der beiden wichtigsten momentanen Strömungen in der Informatikdidaktik: die fundamentalen Ideen und die Modellierung. Abschließend berichtete ein Lehrer von seinen Erfahrungen mit Scratch im Physikunterricht.
Und falls jemand diesen Link noch nicht kannte: Informatik im Kontext


Sprintstudium Modul 2 – 1. Tag

Montag, 16. April 2012

Heute gab es die Bewertung des BYOB-Projektes und die erste Klausur (JAVA, Suchbäume, Sortieralgorithmen). Der Nachmittag war mit einem ersten Überblick über die Fachdidaktik und weitere Programmierlernprogramme ausgefüllt. Als Programme kamen Kara, Karol und LEGO WeDo zum Einsatz. Zum Schluss wurde die Frage angesprochen, wie Informatik als technisches und wenige als medienbildendes Fach unterrichtet werden kann.


Sprintstudium Informatik – Die Programmieraufgabe

Samstag, 10. März 2012

Wie im richtigen Studium gehört zu jedem Modul auch eine Abschlussaufgabe, um zu bestätigen, den Inhalt verstanden zu haben und anwenden zu können. Zum ersten (eigentlich ja nullten) Modul ist dies eine Programmieraufgabe. Die Aufgabe lautet sinngemäß: “Programmiere etwas Komplexeres mit BYOB.” Wobei “etwas” wirklich frei ist, und “Komplexeres” in gewisser Weise noch genauer erläutert ist (z.B. Blöcke bilden, Variablen verwenden und nicht nur if-Kontrollstrukturen), aber immer noch sehr viel Spielraum lässt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, was genau man nun programmieren könnte, habe ich mich jetzt entschlossen, das Spiel “Pong” zu programmieren.

In meiner ersten Phase können sich die Schläger schon so bewegen, dass sie sich nicht gegenseitig blockieren. Allerdings schwingt der Ball noch hypnotisierend hin und her. Das will ich als nächstes ändern, schließlich soll der Ball durch den Schläger auch über Bande gespielt werden können. Ein Punktezähler existiert auch noch nicht, also auch noch keine Bestenliste, für die ich einen Sortieralgorithmus verwenden könnte. Weitere Schritte wären dann verschiedene Level, in denen z.B. der Schläger kleiner wird oder der Ball schneller wird, oder in denen verschiedene Hindernisse auf dem Spielfeld sind. Und wenn ich dann noch etwas Zeit habe (Abgabetermin für das Programm mit Erläuterungen ist der 6.4.12), dann baue ich noch eine Geräuschversion ein (also quasi ein Pong für Blinde), mit Hilfe von Sinuskurven (die Position des Balles steht für Frequenz und Lautstärke eines Tons).

Doch zunächst muss das Spielen über Bande gelöst werden, damit mich das Spiel nicht weiter hypnoti


Sprintstudium Modul 1 – Tag 3

Freitag, 3. Februar 2012

Am letzten Tag dieses Moduls ging es um Sortieralgorithmen (Bubble Sort, Selection Sort, Merge Sort, Quick Sort und Insertion Sort), ein UML-Projekt in der Schule und um objektorientiertes Programmieren mit BYOB. Die Sortieralgorithmen habe ich zwar verstanden, die Implementierung in Java muss ich mir aber nochmal gaaanz laaangsaaam durchlesen, dafür war der Vortrag nicht geeignet, d.h. zu schnell. Die beiden vorgestellten UML-Projekte waren gute Beispiele dafür, dass Informatik nicht immer etwas mit Programmieren zu tun hat und man ein großes Problem mit Hilfe von geeigneten Darstellungen in immer kleinere Teilprobleme zerlegen kann und somit eine Übersicht über die Teilprobleme erhält. Und in der BYOB-Einheit wurde gezeigt, wie einfach es ist, ein Chatprgramm zu erstellen. Im Gegensatz zu Java reduziert sich der gesamte Code in BYOB dafür auf wenige Zeilen!


Sprintstudium Modul 1 – Tag 2

Donnerstag, 2. Februar 2012

Die Klassen und Methoden wurden heute bei speziellen Datentypen angewendet und vertieft. Da ging es um die abstrakten Datentypen Stack (Stapel), Queue (Schlange) und List (Liste) sowie um Bäume (zum Sortieren). Das Programmieren kam heute etwas zu kurz, dafür bekamen wir einen Eindruck von den Abituranforderungen, als wir zu den ADTs dazugehörige Abituraufgaben lösten. Da bleiben noch sehr viele Aufgaben, die ich zu Hause noch lösen kann.
Achja, und zum BYOB-Projekt muss ich mir auch noch Gedanken machen.


Sprintstudium Modul 1 – Tag 1

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wieder bin ich in Göttingen zum studieren. Diesmal steht die Objektorientierte Programmierung, Abstrakte Datentypen und Bäume auf dem Programm.
Heute gab es also einen schnellen Überblick über Klassen und Objekte, Vererbung, Überladen und Überschreiben von Methoden, und auch in UML (und dabei nicht nur in Klassendiagramme). Anhand von Pacman haben wir einen Eindruck von OOP als Gruppenprojekt erhalten. Und nun sitze ich wieder fix und alle auf meinem Zimmer und probiere, eine DVD-Verwaltung zu programmieren.


Neues vom Studium

Sonntag, 8. Januar 2012

Dieses Wochenende habe ich mich endlich wieder intensiver um mein Sprintstudium gekümmert. Ich habe mein Material sortiert, die ersten 4 von 11 Kapiteln des Skripts durchgelesen und die Aufgaben dazu gelöst. In der Modulwoche hatten wir zwar auch Zeit, an den Aufgaben zu arbeiten, aber nicht so viel Zeit, alle zu lösen. Deshalb ist das Studium ja auch als Fernstudium aufgebaut, bei dem man dann die restlichen Aufgaben zu Hause bearbeitet.

Was mir an den Aufgaben besonders gut gefällt, ist, dass sie genau so auch in der Schule einsetzbar sind. Bei jeder Aufgabe steht, in welcher Klasse, zu welchem Thema und mit welchem Zweck man sie einsetzen kann. Ebenfalls gibt es Ergänzungen für schnelle Schüler.

Ich gebe hier einen kurzen (unvollständigen) Überblick über die Aufgaben der ersten vier Kapitel (Für die Java-Programme wird jeweils ein GUI entwickelt, in dem die Daten ein- bzw. ausgegeben werden; programmiert wird mit Hilfe des Java-Editors.):

1. Scratch

  • ein Bienenschwarm verfolgt einen Bären
  • einen Dialog gestalten
  • Malen mit Scratch

2. Variablen und Datentypen

  • Fehlersuche (Java)
  • eine Katze durch ein Labyrinth führen (Scratch)
  • einen Quizmoderator entwickeln (Scratch)

3. Einstieg in Java

  • das Osterdatum der nächsten Jahre berechnen (Anzeige als GUI)
  • Temperatur zwischen Celsius und Fahrenheit umrechnen (Anzeige als GUI)

4. Algorithmenbausteine

  • Zahlraten
  • Tic Tac Toe (heute endlich geschafft und gespielt – nachdem mein liebster Kritiker am Programmentwurf noch rumgemäkelt hat…)
  • Drei gewinnt (wie 4 gewinnt, nur mit 3…)
  • Partnerschaftsberatung (Gender-Bashing: für die Mädchen im Kurs)

 

Was mich in den nächsten Kapiteln u.a. noch erwartet:

  • Cäsar-Codes ver- und entschlüsseln (Zeichenkettenverarbeitung)
  • Dual- und Dezimalzahlen umrechnen (eigene Methoden und Rekursion)
  • einen Taschenrechner entwickeln (eigene Methoden und Rekursion)
  • Matrizenrechner (Reihungen)
  • Minesweeper entwickeln (Reihungen)

Ich werde mal klären, ob es möglich ist, die Aufgaben online zu stellen, damit auch andere (vielleicht im Sinne des OER-Projekts) von dem Material profitieren können.


Sprintstudium 5. Tag

Samstag, 3. Dezember 2011

Miau! (Scratch)

http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpg

Letzter Tag im Vorkurs. Themen waren diesmal Unterrichtsbeispiele, die Berechnung der Komplexität von Algorithmen (Leute, ich habe das ENDLICH begriffen! Ist doch nicht so schwer, wie es immer aussah…) und der Ausblick auf das nächste Modul, das im Anschluss an die Halbjahrespause stattfinden wird. Dann wird es um Java als objektorientierte Sprache (d.h. Klassen, Objekte, Methoden, Vererbung etc.), UML und Datenstrukturen gehen. Da wir dann nur noch 3 Tage Zeit haben, wird die Einführung in das Thema natürlich kürzer ausfallen und mehr zu Hause nachgearbeitet werden müssen. Insbesondere wenn noch Klausuren geschrieben oder Referate gehalten werden, sinkt die Zeit für das neue Thema gewaltig. Trotzdem war diese lernintensive Woche sehr wichtig, um sich überhaupt ins Programmieren hineinzufuchsen.

Die Betreuung durch Kerstin Strecker und Ylva Brandt sowie Prof. Dr. Eckart Modrow fand ich ganz besonders gut, weil sie uns nicht nur sehr viel Input geliefert haben und uns beim Programmieren viele Tipps gegeben haben, sondern weil sie auch gleichzeitig an Schulen unterrichten und uns von ihren Erfahrungen im Unterricht berichten können. Das ist eigentlich genau die Verzahnung von Theorie und Praxis, die ich mir im Studium damals gewünscht hätte!

Jetzt, am Ende des Vorkurses, stelle ich fest, dass ich Informatik mag und es mich schon tierisch juckt, das Fach bald unterrichten zu können. Ich habe in dieser Woche sehr viele sehr nette Kollegen kennengelernt und freue mich schon darauf, sie im Februar wiederzusehen.


Sprintstudium 4. Tag

Donnerstag, 1. Dezember 2011

recursion – did you mean: recursion?

(google)

http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/cb0f266770aa066169e3e2166914f7be.jpgDie Probleme werden von Tag zu Tag verzwickter, aber auch interessanter. Zum Vergleich: am Montag sollten wir einen Quizmoderator programmieren, heute schon ein Minesweeper. Minesweeper hebe ich mir für zu Hause auf, ich habe mir hier die Addition von zwei 3×3-Matrizen vorgenommen.

Thema heute waren nach einer Wiederholung von Rekursionen die Reihungen. In der Schule soll man nicht Arrays sagen, also lernten wir die ein- und zweidimensionalen Reihungen, d.h. Vektoren und Matrizen, zu programmieren. Dafür blieb mal viel Zeit zum üben, weil, wie schon gesagt, die Aufgaben nicht trivialer werden.

Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich sicherlich auch mehr über die Aufgaben und meine Lösungen schreiben. Auf meinem Handydisplay mag ich aber nicht so viel schreiben wie mit einer richtigen Tastatur.


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