Ferienlektüre

Ich liebe Bücher. Mein Verlobter erklärt mich zwar jedes Mal für verrückt, wenn ich mir schon wieder ein neues Buch bestellt habe, aber ich kann einfach nicht anders. Und ich hoffe, in den Ferien Zeit für die ein oder andere Lektüre zu haben. Im Moment lese ich „Le voyage d’Hector“ von François Lelord und „Der Hund, der Eier legt“ von Beck-Bornholdt und Dubben. Ersteres natürlich auf französisch. Das Buch handelt davon, dass sich ein Psychiater auf die Reise macht, um eine Antwort auf die Frage zu finden: „Was ist Glück?“ Als Schullektüre ist es desewegen schon zu empfehlen, weil es in einer einfachen Sprache, wie für Kinder, geschrieben wurde. Dadurch erinnert es an „Le petit Prince“.
Das zweite Buch handelt von Fehlern und problematischen Aussagen in Statistiken. Die Autoren, beide Mediziner und Dozenten an der Uni Hamburg, berichten unter anderem von falsch durchgeführten Tests und falschen Eindrücken, die durch eine merkwürdige Veröffentlichungspraxis entstehen. Ein weiteres Buch der beiden habe ich mir für die Ferien vorgenommen, nämlich „Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit“. Ebenfalls in die Rubrik Mathe-Bücher gehört dann auch „So lügt man mit Statistik“ von Krämer. Ein paar Ausschnitte habe ich an der Uni für ein Seminar gelesen. Ich halte manches davon auch für die Oberstufe geeignet, weil man dadurch eben das typische Aufgaben-Rechnen verlässt und sich mit der gängigen wissenschaftlichen Praxis auseinandersetzt. Manchmal ist es erschreckend, was da passiert!
Gestern segelte noch „Einführung in die Krytographie“ von Buchmann auf meinen Schreibtisch. Krytographie und Kryptoanalyse beschäftigen mich neuerdings, seit ich in den Sommerferien „Codes“ von Simon Singh gelesen habe, ein faszinierendes Buch, wie ich finde.

Aber damit meine Ferien nicht nur aus einem halben Mathestudium bestehen, gibts noch zwei „normale“ Bücher. Als erstes „Chagrin d’école“ von Daniel Pennac. Nach mehreren Jugendbüchern, die ich von ihm gelesen habe, möchte ich ihn auf meinem Bücherregal nicht mehr missen, als da stehen: „Comme un roman“, „La débauche (letztes Jahr mit einer 11. Klasse gelesen), „L’oeil du loup“ und „Kamo – L’Agence Babel“. Und außerdem „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann, das mittlerweile zur Basislektüre im Deutschunterricht avanciert ist. Als das Buch vor ein paar Jahren erschien, las ich einen Ausschnitt daraus bei amazon und hielt es für etwas platt geschrieben. Nun gebe ich dem Buch eine zweite Chance.

Aber angesichts der Stapel von Klassenarbeiten, die zu Beginn der Ferien in meinem Zimmer liegen werden, werde ich kaum mehr als zwei dieser Bücher schaffen. Ich werde dann aber darüber berichten.

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