Übergangsprognosen

Mal wieder werden Stimmen laut, das es doch endlich mal Eignungstests für das Lehramtsstudium geben soll, damit die total schlechten Abiturienten, die eh das Fach aus Verlegenheit studieren und dann nach zwei bestandenen Staatexamen an Burnout erkranken, vorher aussortiert werden. Interessant fand ich das Gegenargument des bayrischen Kultusministers Spaenle: „Es gibt keine validen Kriterien auf empirischer Basis, die eine Eignung für den Lehrerberuf – gerade von 18-jährigen jungen Menschen – prognostizieren könnten“ (Quelle: Bayerische Staatszeitung).

Mal in anderen Worten: 18jährige sind zu jung, um über ihre zukünftige Eignung in einem Beruf eine sichere Aussage treffen zu können. In Bayern.

Moooment: War nicht Bayern das Bundesland, in dem es für Viertklässler besonders rigide Auflagen gibt, um auf das Gymnasium bzw. die Realschule zu gelangen? In dem also bei Zehnjährigen angeblich besonders erfolgreich entschieden werden kann, welchen Berufsweg ein Kind einmal nehmen wird? Und bei 8 Jahre später soll da dann nicht mehr möglich sein?

Irgendwas stimmt da doch nicht…

Eine Antwort zu Übergangsprognosen

  1. […] Schwamm drüber!-Blog Übergangsprognosen wird als Quelle ein Beitrag des Bayerischen Staatsanzeiger genannt. Gezeigt wird dort eine Lehrerin, […]

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