Mathe in Bildern

Mittwoch, 7. März 2012

Ergebnis: A Billion!

Mathetipps für 5ct

Mathe ist wichtig

Mathelehrer vermitteln universelle Wahrheiten

Was senkrecht wirklich bedeutet

 

Finde den Fehler:

Symmetrie

Diagramm mit Prozentzahlen

Link- und Rechtsextremismus im Verhältnis

Anteile bestimmen

Rechnen mit Brüchen

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Falsche Diagramme

Donnerstag, 17. September 2009

Gar nicht so einfach, absichtlich Diagramme zu fälschen: Da wird der Kugelschreiber fein säuberlich neben den Karolinien entlang gezogen, auf dass die Abweichung besonders deutlich wird. Die Nichtbeschriftung der Achsen erfordert besondere Aufmerksamkeit, sonst rutscht plötzlich noch die „Anzahl der Schüler“ durch. Die unterschiedliche Einteilung einer Achse muss konzentriert vorgenommen werden, um sich ja nicht zu verzählen. Nur das Vergessen der letzten Säule, das geschah aus Versehen.


Irrtümer der Notenberechnung

Samstag, 5. September 2009

Lehrer drücken ihre Bewertungen gerne in Noten oder in Kreuzen und Strichen aus. Am Ende des Schuljahres soll daraus die Gesamtnote entstehen, die aus Durchschnittswerten und pädagogischem Einfluss besteht. Gerne wird die Mathematik dahinter als objektiv angesehen, und 3,46 hinterlässt einfach einen tieferen Eindruck als „ungefähr drei“. Aber so wie man gerne in die Statistik-Fallen tappt, so passieren auch dem Lehrer Fehler in der Interpretation des berechneten Wertes. Schnell wird aus 3,46 die Note 3 (ohne den pädagogischen Zusatz), und auch die unterschiedliche Gewichtung der Halbjahresnoten (von den mündlichen Noten ganz zu schweigen) verbirgt so manchen Patzer. Kurt Vogelsberger hat einige häufige Irrtümer der Notengebung aufgegriffen und mathematisch analysiert, und er zeigt uns, dass wir doch etwas genauer über unsere Notengebung nachdenken sollten.


Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse

Sonntag, 24. Mai 2009

Wenn jemand ein Buch auf deutsch schreibt, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, so wird der Text üblicherweise so korrigiert, dass bei der Veröffentlichung des Buches keine Grammatik-, Rechtschreib- oder sonstige Fehler darin enthalten sind.

Bei diesem Buch ist das anders. Nathalie Licard kennt man als die Französin aus der ‚arald Schmidt Show. In diesem Buch erzählt sie mit ihrem charmanten Accent, wie sie nach Deutschland kam, hier die deutsche Sprache erlernte und Freunde und Arbeit fand. Sie berichtet von Fehlern, die sie in der deutschen Sprache begeht, aber auch, wie sie versucht, diese zu umschiffen. Sie vergleicht die deutsche und die französische Sprache, versucht Wörter in die jeweils andere Sprache zu übertragen. Wo ihr dies nicht gelingt, kreiert sie einfach ein neues Wort.

Dieses Buch zeigt einen heiteren Zugang zum Fremdsprachenlernen. Vor allem, weil es nicht in korrektem Deutsch geschrieben, sondern nur vorsichtig überarbeitet ist, so dass Grammatikfehler und falsche Syntax regelmäßig auftauchen. Man merkt es diesem Buch an, dass es der Stil ist, in dem die Autorin tatsächlich denkt. Und man versteht sie trotzdem! Daher ist dieses Buch besonders geeignet, um über das Fremdsprachenlernen einmal nachzudenken. Es gibt denjenigen Hoffnung, die meinen, sie könnten niemals eine Fremdsprache richtig sprechen. Denn Fehler dürfen gemacht werden, Fehler gehören zum Lernen dazu, aber sprachliche Korrektheit ist nicht das Wichtigste beim Sprechen.

Und so ganz nebenbei erhält man einen Blick hinter die Kulissen der ‚arald Schmidt Show und der Filmfestspiele in Cannes.

Nathalie Licard. Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse: Eine Französin in Deutschland. Kiepenheuer & Witsch 2008.
172 Seiten
ca. 8 Euro  (amazon.de)


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