Planung des Seminarfachs Informatik

Sonntag, 15. April 2012

Inzwischen ist meine Planung schon etwas konkreter geworden, aber immer noch etwas durcheinander. Ich veröffentliche hier den neuesten Stand. Die Abschnitte geben noch keine zeitliche Planung vor, die Reihenfolge kann (und wird) sich ebenfalls noch ändern.

Vielleicht lesen hier ja auch Seminarerfahrene mit und können mir rückmelden, wie (un-)möglichdie Planung und die Seminararbeitsthemen sind. Über konstruktives Feedback würde ich mich sehr freuen! 🙂

Planung des Seminarfachs zum Thema „Facebook, Google & Co.“ (Arbeitstitel)

1. Inwiefern nutze ich meine Geräte?

 Kennenlernen: Welche Geräte vorhanden? (PC, Laptop, Smartphone) Was machen Sie damit? Welche Apps/Programme nutzen Sie für die Schule? Welche Websites nutzen Sie für die Schule?

Welche Bedeutung hat Sicherheit im Internet / auf dem Handy für Sie? Was tun Sie dafür? Fühlen Sie sich sicher nach Ihrer Definition?

Welche Erwartungen haben Sie an das Seminarfach? Haben Sie schon eine Idee, worüber Sie gerne forschen möchten?

2. Inwiefern kann man das Internet zum Forschen verwenden?

Woran kann man erkennen, ob eine Quelle glaubwürdig ist? Wie sieht es dabei mit Wikipedia als Quelle aus? Welche subjektiven Quellen gibt es? (-> twitter, Blogs, Wikis,…) Wie kann man diese nutzen?

Welchen Anspruch habe ich an meine Forschungsarbeit? Wie ist eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut? Was stelle ich mir unter wissenschaftlichem Arbeiten vor? Was sind die offiziellen Anforderungen (des KM) an die Seminararbeit?

Wie kann ich aus einer sich ständig ändernden Quelle sinnvoll und nachvollziehbar zitieren?

3. Inwiefern bin ich im Internet angreifbar?

Was ist „das Internet“? (Aufbau, Protokolle, Datenaustausch) Wo sind die Übergangsstellen? Welche Angriffmöglichkeiten kennen Sie bzw. haben Sie schon erlebt? (-> Phishing, DoS, Viren, Cookies, Datensammeln bei facebook und google, …) Welche sind technisch vermeidbar (durch bessere Programmierung, durch Schutzprogramme, …) und bei welchen kann der User Einfluss nehmen? Inwiefern?

4. Welche Schutzmaßnahmen gibt es und wie wirken sie?

Gibt es ein sicheres Passwort? Welche sind eher sicher, welche nicht? Welche Vor-/Nachteile muss man bei bestimmten Passwörtern beachten? Welche Verschlüsselungsmechanismen gibt es? Inwiefern sind sie sicher?

Wie können Webseiten verschlüsselt werden? Wie können E-Mails verschlüsselt werden?

5. Inwiefern kann ich meine Identität schützen?

Datensammler facebook und google – wofür sammeln sie? Warum ist meine Identität so wertvoll? Wie kann ich mich im Internet frei bewegen, ohne meine Identität preiszugeben?

Wie arbeiten Smartphones als Datensammler? Wie funktioniert GPS? Inwiefern verraten GPS-Daten etwas über mich?

6. Welche Rechte und Pflichten gibt es zum Schutz meiner Daten und den Daten anderer?

Personenbezogene Daten, Schutz der Privatsphäre, AGB, Recht auf Wahrung der Privatshäre, Recht am eigenen Bild,

Üble Nachrede, Verleumdung, Beleidigung

Filesharing und Vorratsdatenspeicherung

Mögliche Forschungsthemen:

– Vorratsdatenspeicherung

– facebook und seine AGB vs. eigene/private Daten

– Das Urheberrecht und die Digitalisierung

– Passwortgenerator mit Scratch programmieren

– Cybermobbing

– Alternativen zum Urheberrecht – Creative Commons, GPL

– Verwendung eines Web2.0-Programms oder einer Handy-App zum Lernen unter Berücksichtigung des Datenschutzes und anderer Rechte; Dokumentation

– Nutzung von Web2.0 in regionalen Unternehmen

– Datenschutz in der Schule bzw. in regionalen Unternehmen

– Datenschutz für Schüler mit Scratch erklären

– Die niedersächsische Landtagswahl /Die Bundestagswahl– Parteien und ihre Sicht zum Datenschutz

– RFID – Chancen und Risiken

– google AdSense

– Napster und Co.

– Hackerangriffe

– ACTA

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till 2012 – Vortrag Nr.1

Sonntag, 18. März 2012

Der erste Vortrag handelte von der Einbettung des Bremer Masterplans zur Medienbildung, Redner war Dr. Rainer Ballnus. Er begann mit einem Hinweis auf die gerade erst (am 8.3.12) erschienene KMK-Erklärung zur „Medienbildung in der Schule“. Dann folgte ein Vergleich der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen im Jahre 1973 und heute. Ausgangspunkt war die erste Folge der „Sesamstraße“. Heute ist die Sesamstraße eine Kinderserie, deren Bildungsgehalt allgemein anerkannt ist. 1973 war man da noch anderer Meinung. Da wurde von einer Gefahr für die Kinder gesprochen. Schließlich war sie die erste Sendung speziell für Kinder. In der Zeitung beschwerte sich eine Mutter, deren Sohn Mülltonnen umwarf, in der Hoffnung, Oscar zu finden. In Bayern wurde die Sendung erst fünf Jahre später ausgestrahlt, denn mit dem in der Serie mitwirkenden „Neger“ (sic!) könnten sich die Kinder nicht identifizieren noch würde ein solcher in ihrer eigenen Nachbarschaft wohnen (zunächst wurden nur die amerikanischen Folgen für den deutschen Markt übersetzt, bevor hier eigene Folgen gedreht wurden). Und von Hentig behauptete, dass die Kinder so wenig lernen würden, das sei kein Grund zum Freuen.

Einige Medien (z.B. der Spiegel) griffen auch positive Punkte auf, zum Beispiel die Förderung des Fernsehens, besonders des Vorschulfernsehens, als eine Alternative zu den fehlenden Kindergartenplätzen und die Förderung gleicher Voraussetzungen für den Schulanfang.

Mit Blick auf die Facebook-Debatte sahen wir den Film „The Social Media Revolution 2011“. In der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen nehmen die Social Media einen hohen Stellenwert ein.

Die Ergebnisse einer Umfrage zeigen aber eine deutliche Kluft zwischen der Mediennutzung zu Hause und in der Schule. Auf die Frage, wofür Medien in der Schule genutzt werden, antworteten Lehrer:

  1. Zur Recherche
  2. Office-Programme zum Schreiben und Referate halten

Und die Antworten darauf, warum die Lehrer in ihrem Unterricht keine Medien nutzten:

  • es gibt keinen Internetzugang
  • es gibt nicht genügend digitale Medien
  • Fachräume müssen rechtzeitig gebucht werden
  • es gibt keinen Bedarf (Sport, Musik, und mwas mich überraschte: Mathe)
  • die Klassen sind zu groß
  • Support fehlt
  • die Lehrer fühlen sich nicht kompetent genug, es fehlen Fortbildungen
  • die Schüler sind überfordert

Der Bremer Masterplan sieht nun die Steuerung der Ausbildung, der Fortbildungen, des Supports, des Materials auf Plattformen und der Bildungspläne vor. (Was für eine Überraschung!) Dabei soll berücksichtigt werden, dass es nach der Einführung des Masterplans zunächst zu einer Abnahme des Erfolgs kommen wird und erst danach eine Steigerung der Mediennutzung im Unterricht sowie eine damit verbundene Optimierung erfolgen kann.

Als Abschluss diente ein Film über das „Buch im Mittelalter“ (den ich großartig finde!).

Eigentlich gab es hier im Prinzip keine neuen Erkenntnisse. Aber die Filme und die Hintergründe zur Sesamstraße waren wirklich interessant.


Online-Fortbildung – Ein Erfahrungsbericht

Dienstag, 7. September 2010

Gerade ist sie zu Ende gegangen, meine erste online-Fortbildung. Das Thema war „Arbeits- und Selbstorganisation, Ziele, Zeitmanagement, das Schuljahr planen“, allerdings nur der erste Teil, der zweite folgt nächste Woche. Den Inhalt werde ich nur kurz zusammenfassen, denn ich denke, dass die Art der Veranstaltung für euch wesentlich interessanter ist (obwohl ich hier auch wieder einiges Neues erfahren habe).

Heute ging es hauptsächlich um die Planung des Schuljahres und das Setzen von Zielen. Nach einer kurzen Selbsteinschätzung wies die Leiterin der Fortbildung, Izabela Schürmann vom Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, auf wichtige Termine, die man bei der Grobplanung berücksichtigen sollte, hin und stellte dann das SMART-Prinzip vor. Doch auch das konkrete Planen von Zielen schließt das Träumen nicht aus, und so wurde kurz das Walt-Disney-Prinzip präsentiert, bei dem es darum geht, aus Träumereien konkrete Ziele zu machen, die den kritischen „Ja, aber…“-Gedanken standhalten können.

Die technische Umsetzung erfolgt durch Adobe Connect. Dazu wird der Flash-Player benötigt. Ein Headset ist sinnvoll, wenn man mitreden möchte. Die Anmeldung für eine online-Fortbildung erfolgt ganz unkompliziert: man meldet sich mit seinem Namen und einer e-Mail-Adresse an und loggt sich dann als Gast mit seinem Namen ein. Dann kann man auch schon loslegen: entweder durch Wortbeiträge im Chat oder übers Mikro. Heute lief die Verbindung gut, kein Rauschen, keine Abstürze. Der Veranstalter kann zwischendurch zur Abstimmung aufrufen, auf die man im eigenen Statusfeld mit Häkchen oder Kreuzchen antworten kann. Man sieht dann sofort auch, was die anderen abgestimmt haben. In einer RL-Fortbildung wäre das dasselbe wie eine Abstimmung per Handzeichen.

Die Wortbeiträge kommen meiner Meinung nach etwas zögerlicher als in einer RL-Fortbildung, weil man in letzterer auch die Mimik als Reaktion hat, während man sich online erst dazu überwinden muss, dies noch in Worte zu formulieren. Auch der sonst übliche „Jetzt machen Sie mal was in Gruppenarbeit oder mit Ihrem Nachbarn“ fehlt bei einer solchen Fortbildung. Das hat wiederum den Vorteil, dass die Fortbildung kurz und auf das Wesentliche beschränkt ist, hat aber den Nachteil, dass eine richtige Diskussion kaum zustande kommt. Ich kann mir aber vorstellen, dass mit wachsender Vertrautheit mit dem verwendeten Programm auch die aktive Teilnahme zunehmen wird. Vielleicht wäre auch ein anschließender Chat (meinetwegen auch bei Twitter) sinnvoll, um Tipps auszutauschen und um einzelne Fragen zu klären (oder auch um neue Fragen für die Folgeveranstaltung aufzuwerfen).

Was ich persönlich angenehm finde, ist das Verfolgen der Beiträge. Entweder sie sind schriftlich im Chat fixiert oder sie kommen nicht dazwischengerufen, sondern als angemeldeter Beitrag (heute war der Raum so eingerichtet, dass nicht jeder jederzeit reden konnte, sondern man erst von der Veranstalterin das Mikro „in die Hand gedrückt“ bekam“). Währenddessen habe ich mich mal gedanklich kurz ausgeklinkt und habe 1. Ziele entsprechend des SMART-Prinzips für meine 8. Klasse in der aktuellen Einheit umformuliert, 2. einen GEW-Newsletter schnell überflogen und den für mich interessanten Absatz gelesen und 3. ein wenig zum Thema SMART gegoogelt. Achja, meinen Lieblingskaffee auf meinem Schreibtischstuhl in meinem angenehm beheizten Büro habe ich auch noch genossen.

Alles in allem war es eine informative Veranstaltung, die technisch glatt lief und zu der ich entspannt erschien und an der ich mich gerne und nicht übermüdet beteiligen konnte. Daher habe ich auch schon einige der nächsten Veranstaltungen in meinen Kalender eingetragen. Da ich mich spontan dazu entscheiden kann, teilzunehmen, muss ich nicht meinen gesamten Zeitplan nach der Fortbildung ausrichten (im Vergleich mit einer RL-Fortbildung, bei der ich eine Stunde Fahrtzeit mit dem Auto und ein Mittagessen „auf die Hand“ einplanen muss).

Hier einige Fortbildungen über den Einsatz von Medien, an denen ich teilnehmen möchte:
14.09.2010, 19.00-20.30 Uhr: “Helferlein” für Sprachblogs und Moodle (Veranstalter ist Jürgen Wagner)
22.09.2010, 19.00-20.30 Uhr: Editieren von Sounds mit Audacity
23.09.2010, 19.30-21.00 Uhr: Google Docs in the Foreign Language Classroom
07.10.2010, 19.30-21.00 Uhr: Web 2.0 dans l’enseignement des langues étrangères
28.10.2010, 19.00-20.30 Uhr: Schreiben im Netz(werk)“Read-Write Web“
04.11.2010, 19.00–20.30 Uhr: Wiki im Fremdsprachenunterricht (Veranstalter ist Ralf Klötzke, Mitarbeiter beim ZUM-Wiki)
12.01.2011, 18.00-19.30 Uhr: Moodle, Einführung für Beginner
17.02.2011, 19.00-20.30 Uhr: Lernen und Unterrichten mit Blogs

Ich hoffe, ich habe den ein oder anderen Mitleser meines Blogs davon überzeugen können, an einer online-Fortbildung teilzunehmen. Vielleicht treffen wir uns ja auf einer der nächsten Fortbildungen!


Online-Fortbildung

Dienstag, 7. September 2010

Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) Saarland und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) bieten kostenlose Fortbildungen online an.

Fortbildung Online bietet kostenlose Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer über das Internet an. Die in Bild und Ton moderierten Live-Veranstaltungen finden „bei Ihnen zu Hause“ im Internet statt.
Für die Teilnahme benötigen Sie einen Rechner (Windows, Macintosh oder Linux), einen DSL-Internetzugang und einen Browser (Internet Explorer, Firefox oder Safari mit aktiviertem Flash-Player). Falls Sie sich aktiv mit Wortbeiträgen beteiligen möchten, benötigen Sie ein Mikrofon oder Headset.

Jede Veranstaltung läuft ca. 1,5 Stunden zwischen 17 und 21 Uhr. Es gibt mehrere Veranstaltungen pro Woche, manche speziell für Berufsanfänger, andere zum Umgang mit Medien (Blogs, Audacity, Wikis), einige wenige (noch) für die Fächer (Englisch, tw. bilingual, Französisch, Spanisch, Mathe). Da die Fortbildungen abends stattfinden und man zu Hause am eigenen Rechner mitmachen kann, spart man sich die lange Anfahrt und kann sich auch mal recht spontan zu einer Teilnahme entscheiden. Ich würde mich freuen, wenn auch andere Bundesländer diese Form der Fortbildung anböten oder das bestehende Angebot ergänzten. (Tipp von Jürgen Wagner via enpaed)


Sign-Workshop „Medienkompetenz“

Montag, 16. August 2010

Am Mittwoch fand für meine Klasse im Rahmen unseres Präventionskonzepts ein Workshop zum Thema „Medienkompetenz“ statt. Medienkompetenz ist ein sehr schwammiger umfassender Begriff, die Inhalte in diesem Workshop mussten daher sehr eingegrenzt werden. Es standen also Soziale Netzwerke und Cybermobbing, Computersucht und Medienrechte auf dem Plan. Zugegeben, 4 Schulstunden sind sehr knapp für ein so umfangreiches Gebiet, jedes dieser Teile wäre es wert gewesen, sich vier Stunden lang damit intensiv zu befassen. Ich halte diesen Workshop deshalb auch eher für einen Überblick und eine Basis für die nächsten Klassenlehrer-Sign-Stunden. Den Workshop leiteten zwei Frauen der agentur prevent, die die Sign-Bausteine und das zugehörige Material entwickelt. Während dieses Workshops war ich daher nur Zuschauer und konnte mir so einen guten Eindruck von den Kenntnissen der Schüler im Umgang mit dem Internet machen. Ich fasse den Ablauf mal kurz zusammen, die Titel verlinken zu den entsprechenden Materialien von Sign.

Ablauf

1. SchülerVZ

Die Schüler erstellen ein fiktives SchülerVZ-Profil. Im Anschluss daran schreiben sie in den Profilseiten der anderen Gruppen Einträge in die Pinnwand, die möglichst realistisch sein sollen. Danach liest jede Gruppe die Kommentare auf der eigenen Seite und formuliert die Gefühle, die die Person haben würde, wenn sie diese lesen würde. Diese Gefühle werden auf Kärtchen notiert und an der Tafel gesammelt. Nun liest jede Gruppe die Kommentare vor. Die Teamleiter weisen dabei auf Beleidigungen, Mobbing und anzügliche Kommentare hin, schließlich lesen da nicht nur Schüler mit. Daraus entwickelt sich ein Gespräch darüber, was Mobbing ist und was man dagegen bzw. gegen unerwünschte Kommentare tun kann.

2. Das Beleidigungsquadrat

Die unterschiedlichen Formen von Beleidigungen und deren Strafmaß werden besprochen. Danach ordnen sich die Schüler in einem auf den Boden gezeichneten Beleidigungsquadrat der Form zu, die zu vorgelesenen Situationen passt. Ziel ist, den Schülern zu zeigen, dass sie sich nicht alles bieten lassen müssen.

3. Computerfreak / 4. Klickst du noch ganz richtig?

Die Schüler ordnen Fallbeispiele nach der Schwere der Internetabhängigkeit. Ursachen und Merkmale von Sucht werden angesprochen.

5. Medien und Recht

Es werden Schülerpaare gebildet, indem die Teamleiter Fallbeispiele und dazu passende Gesetze verteilen und die Schüler diese wieder zusammensetzen müssen. Allerdings wird in diesen Paaren nichts weiter gemacht, außer dass diese im Plenum ihre Beispiele und das Gesetz vorlesen. Die Teamleiter ergänzen noch Informationen, die Schüler können hier Fragen stellen.

Ich denke, dass die Inhalte, der Ablauf und die Methoden insgesamt gut gewählt waren. Gerade die Arbeit an den Profilen und mit den Fallbeispielen zur Internetsucht hat meiner Klassen gut gefallen. Allerdings haben diejenigen, die schon länger bei SchülerVZ angemeldet sind, über den Umgang mit privaten Daten und Beleidigungen nicht viel Neues erfahren und die Schüler, die dort kein Profil hatten, interessierte es nicht so sehr.
Beim Thema Internetsucht passten sowohl die Methoden als auch das Niveau. Damit werde ich in den nächsten Sign-Stunden weiterarbeiten. Das bietet mir auch eine passende Überleitung zum nächsten Sign-Workshop zum Thema Alkohol, Rauchen, Drogensucht. Aber gerade hier machte sich der Zeitdruck bemerkbar. Hier hätten Videos und Bilder den Schülern einen Eindrück geben können, denen die Spiele wie Counterstrike und World of Warcraft nicht geläufig sind, statt diese nur mit Worten zu beschreiben.
Der letzte Abschnitt zu Gesetzen im Zusammenhang mit den Medien erschien mir sehr lang, da jede der 12 Fallbeispiele besprochen wurde, es allerdings oft auch nicht mehr als das entsprechende Gesetz vorgelesen wurde. Weniger Beispiele, dafür intensiver und in anderen Gesprächsformen wären meiner Meinung nach sinnvoller gewesen. Aber hier kann ich ja weitermachen, z.B. mit dem Schwerpunkt Handy (besonders Video und Fotos) oder Copyright im Internet.

Fazit

Ich kann diesen Workshop mit gutem Gewissen empfehlen, wenngleich ich für die Durchführung aller Themen mindestens 6 Stunden einplanen würde, am besten auf zwei Tage verteilt. Denn nach mehreren Stunden intensiver Arbeit lässt die Konzentration erheblich nach, die gerade bei einem theoretischen Thema wie Recht und Gesetze sehr stark gefordert wird.


Karikaturen

Donnerstag, 31. Juli 2008

Während Charlie Hebdo einen ihrer Karikaturisten hinausgeworfen hat, habe ich im Netz eine Seite gefunden, auf der einige der aktuellen francophonen Karikaturen aus verschiedenen Zeitungen aufgeführt sind.


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