Notenberechnungstool im Test

Samstag, 2. Januar 2010

Wer unter den vielen Angeboten zur Notenberechnung noch nicht das passende gefunden hat, für den ist das Programm von Herrn Diel vielleicht etwas zum ausprobieren.

Das auf Excel basierende Programm bietet neben einer sehr übersichtlichen Benutzeroberfläche diverse Einstellungsmöglichkeiten zum Runden, für Tendenzen und Notenabzüge. Außerdem können die Ergebnisse als Etiketten ausgedruckt werden. Wie sinnvoll allerdings die vorgegebene Aufteilung der Sonstigen Mitarbeit ist, habe ich noch nicht getestet.

Mein erster Test mit dem Programm bestätigt die einfache Bedienbarkeit. Zwei Namen waren schnell ausgewählt (Lisa und Anna). Der erste Klick auf die Notenliste verriet mir, dass die Noten dort nicht direkt eingegeben werden können. Dann auf das nächste Sheet „Klausur 1“ geklickt und Anfangsbuchstaben der Namen eingetippt (laut Feature-Seite sollte das auch so funktionieren). Für die erste Aufgabe wollte ich Punkte eingeben, da wurde mir der Hinweis angezeigt, dass die Punkte mehr als erreichbar waren (klar, da hatte ich noch nichts eingegeben). Also erst erreichbare Punkte tippen, dann erreichte Punkte (geht auch umgekehrt nach dem Hinweis, aber so isses leichter). Kurz irritiert war ich, dass die Namen nicht vervollständigt wurden. Meine Intuition sagte mir, dass Knöpfe drücken („Liste ergänzen“) immer hilft – und siehe da, es half. Das bestätigt umso mehr meinen Eindruck, dass die Seite fast ohne Hilfe bedienbar ist. Bis hierhin ging es schließlich ohne. Und wenn man dann doch mal nicht weiterkommt (die Sonstige Mitarbeit war mein Problem, besonders wo man was eingibt), dann bietet die Hilfeseite sehr übersichtlich alle Informationen, die man zum ausfüllen der Sheets benötigt. Alles in allem also ein sehr hilfreiches Programm!

Advertisements

Irrtümer der Notenberechnung

Samstag, 5. September 2009

Lehrer drücken ihre Bewertungen gerne in Noten oder in Kreuzen und Strichen aus. Am Ende des Schuljahres soll daraus die Gesamtnote entstehen, die aus Durchschnittswerten und pädagogischem Einfluss besteht. Gerne wird die Mathematik dahinter als objektiv angesehen, und 3,46 hinterlässt einfach einen tieferen Eindruck als „ungefähr drei“. Aber so wie man gerne in die Statistik-Fallen tappt, so passieren auch dem Lehrer Fehler in der Interpretation des berechneten Wertes. Schnell wird aus 3,46 die Note 3 (ohne den pädagogischen Zusatz), und auch die unterschiedliche Gewichtung der Halbjahresnoten (von den mündlichen Noten ganz zu schweigen) verbirgt so manchen Patzer. Kurt Vogelsberger hat einige häufige Irrtümer der Notengebung aufgegriffen und mathematisch analysiert, und er zeigt uns, dass wir doch etwas genauer über unsere Notengebung nachdenken sollten.


%d Bloggern gefällt das: